1981 – Bis 1990 wollen wir die Wohnungsfrage als soziales Problem lösen …

Die Wohungsfrage war schon in der DDR eine bedeutende Frage geworden, ließ man doch ganze alte Städte verfallen. Außer in Berlin (“Hauptstadt der Deutschen demokratischen Republik”) und in den Bezirkshauptstädten passierte kaum etwas, um die Altstädte zu erhalten, wenn man vor Vorzeigestädten wie z.B. Quedlinburg einmal absah.
Für die zahlreichen privaten Eigentümer gab es zwei wesentliche Hürden, um Wohnraum zu erhalten und zu modernisieren: Kaltmieten zwischen 15 … 30 Mark der DDR für 60 … 125qm Wohnungen im Monat und der ständige Material- und Handwerkermangel.

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1979 – Leuna-Echo vom 5. Oktober 1979

Die aus den Amoniakwerken in Leuna hervorgegangenen “Leuna Werke”, die den Namen “Walter Ulbricht” bis zu dessen Tod führten, hatten eine Betriebszeitung. Die hier abgebildete Betriebszeitung stammt aus dem 30. Jahr der Existenz der DDR. Die Zeitung versucht die Erfolge der bisherigen Entwicklung hervorzuheben und die Mitarbeiter für weitere Anstrengungen zu motivieren.

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1978 – Tombola zur Maifeier

In den “Leuna Werke Walter Ulbricht” wurden vor der politischen Wende 1989 jedes Jahr große Feiern aus Anlaß des 1. Mai, dem “Kampftag der internationalen Arbeiterklasse” – wie das früher hieß – ausgerichtet. Nach ausgiebiger Demonstration der “Werktätigen” der verschiedenen Bereiche, Kapellen, Sportvereinen und Schulen der Werkes und der Umgebung und einer Maikundgebung, ging es zur Festwiese mit großer Bühne und buntem Programm.

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